Der ASUS ROG NUC 15 ist ein auf Gaming und Content-Creation abgestimmtes Kraftpaket im Mini-PC-Format. In einem sehr kompakten, aber optisch auffälligen Gehäuse steckt Laptop-Hardware der High-End-Klasse, die klar darauf ausgelegt ist, aktuelle AAA-Titel in hohen Auflösungen und Settings zu stemmen, gleichzeitig aber anspruchsvolle Workflows wegstecken zu können. Ob das Konzept aufgeht und wie sich das System im Praxisalltag schlägt, klärt dieser Hardwareluxx-Test. Wir haben den rund 2.800 Euro teuren Kompaktrechner durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours geschickt.

Mit dem ROG NUC 15 hat ASUS einen ganz besonderen Mini-PC im Programm. Das kompakte und optisch sehr auffällige System zielt klar auf Spieler und all diejenigen ab, die für ihre aufwendigen Arbeits-Workflows eine hohe Performance benötigen. Unter der Haube steckt nämlich Laptop-Hardware der High-End-Klasse, die darauf ausgelegt ist, aktuelle Grafikkracher selbst in den höchsten Einstellungen und Auflösungen spielen zu können, aber auch um professionelle Anwendungen zu beschleunigen. Und das auf einem deutlich reduzierten Platzbedarf gegenüber einem klassischen Desktop-System. 

Im Zentrum stehen mit dem Intel Core Ultra 9 275HX oder dem Core Ultra 7 255HX, aktuelle High-End-Prozessoren mit hoher Kernzahl und schnellen Boost-Taktraten, die auf Desktop-Niveau liegen und sich damit besonders für Multitasking, Streaming, Video-Editing und moderne KI-Workloads anbieten. Unterstützt wird die Arrow-Lake-CPU von bis zu 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher und einer 1 oder 2 TB fassenden NVMe-SSD mit PCI-Express-Anbindung. 

Highlight ist klar die Grafiklösung. Hier stehen verschiedene GeForce-RTX-50-Modelle – von der NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop bis hin zur GeForce RTX 5080 Laptop – bereit, die im oberen Leistungssegment angesiedelt sind und hohe Bildraten in WQHD und je nach Titel und Konfiguration sogar in 4K ermöglichen. Raytracing-Effekte, DLSS und fortschrittliche Upscaling-Verfahren stehen dem ASUS ROG NUC 15 so natürlich ebenfalls zur Verfügung. Gleichzeitig profitieren Kreative von der starken GPU-Beschleunigung, etwa bei 3D-Rendering, GPU-basierten Effekten oder KI-gestützten Funktionen in Bild- und Videosoftware.

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Trotz der enormen Leistung bleibt der Formfaktor klar ein Mini-PC: Das Chassis ist deutlich kleiner als ein klassischer Tower, setzt auf ein eigenständiges ROG-Design mit markanten Gaming-Akzenten und RGB-Elementen und fügt sich damit sowohl auf dem Schreibtisch als Eyecatcher als auch im Wohnzimmer-Setup neben dem Fernseher gut ein. Ein leistungsstarkes Kühlkonzept soll dafür sorgen, dass CPU und GPU ihre Performance dauerhaft abrufen können. Das externe Netzteil bringt die nötigen Leistungsreserven mit, ohne das eigentliche Gehäuse zu vergrößern.

Abgerundet wird das Paket durch eine umfangreiche Konnektivität, die für einen Mini-PC über dem Standard liegt. Mehrere USB-Ports, moderne Display-Schnittstellen für Multi-Monitor-Setups, LAN und aktuelle WLAN-Standards machen den Anschluss an Peripherie, Streaming-Setups oder große 4K-Gaming-Displays unkompliziert. 

Damit positioniert sich der ASUS ROG NUC 15 "Jean Canyon" als ideale Lösung für alle, die Desktop-Leistung auf engem Raum suchen – vom ambitionierten Gamer bis zum Creator, der ein kompaktes, aber kompromisslos schnelles System möchte.

ASUS ROG NUC 15 - Jean Canyon
Hardware
Prozessor: Intel Core Ultra 9 275HX
Mainboard: Arrow Lake HX
Arbeitsspeicher: 2x 16 GB DDR5-6400
Grafikkarte: NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop (175 W)
Massenspeicher: 1 x 2 TB NVMe
1 x M.2 M Key 2280 (PCIe Gen4x4+SATA)
Optisches Laufwerk: -
Soundkarte: Onboard
Netzteil: 330 W extern
Kühlung und Gehäuse
Gehäuse: ROG NUC
CPU-Kühler: aktiv
Sonstiges
Sonstiges: VESA-Halterung
Software
Software: -
Preis
Gesamtpreis: 2.809 Euro

Wie sich der ASUS ROG NUC 15 mit Intel Core Ultra 9 275HX, NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop und 32 GB RAM sowie einer 1-TB-SSD im Praxis- und Spielealltag schlägt, das soll dieser Hardwareluxx-Test auf den nachfolgenden Seiten klären. Wir haben das kleine Kraftpaket durch unseren üblichen Benchmark-Parcours geschickt und es auch in Bezug auf Lautstärke, Leistungsaufnahme und Temperaturverhalten hin getestet. 

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG NUC 15 - Jean Canyon - RNUC15JNK9X28AA2, Core Ultra 9 275HX, 32GB RAM, 2TB SSD, GeForce RTX 5080, EU-Netzkabel
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 2.779,00 EUR
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
ASUS ROG NUC 15 - Jean Canyon - RNUC15JNK9X28AA2, Core Ultra 9 275HX, 32GB RAM, 2TB SSD, GeForce RTX 5080, EU-Netzkabel
Nicht lagernd 2.779,00 EUR
Nicht lagernd 2.825,00 EUR
Nicht lagernd 2.825,00 EUR
Nicht lagernd 2.877,31 EUR
Nicht lagernd 3.165,04 EUR

Den ASUS ROG NUC 15 gibt es wahlweise mit einem Intel Core Ultra 9 275HX oder Core Ultra 7 255HX aus der neusten Arrow-Lake-Generation, die mitunter zu den schnellsten Notebook-Chips am Markt gehören. Im Grunde ist Arrow Lake-HX identisch zu Arrow Lake-S aus dem Desktop, wird jedoch in ein anderes Package gepackt, welches um 33 % kompakter ausfällt und auf anderen CPU-, SoC- und GPU-Tiles aufbaut. 

Zur Verfügung stehen insgesamt acht Performance-Kerne, die sich mit einem Takt von bis zu 5,4 GHz ans Werk machen. Dazu gibt es für weniger anspruchsvolle Rechenaufgaben 16 Effizienz-Cores, die mit bis zu 2,7 GHz im Boost arbeiten. Die Base-Power gibt Intel für alle Modelle mit jeweils 55 W an, die Turbo-Power mit 160 W. Im ROG NUC sind die PL1- und PL2-Werte sogar mit jeweils 170 W konfiguriert. 

Neben den CPU-Kernen finden sich die Parallelen zum Desktop in der integrierten GPU und der NPU. Diese sind weiterhin als Xe-GPU-Architektur und NPU 3 ausgegeben, dürften in einem Gaming-Boliden jedoch weniger eine Rolle spielen, zumal ohnehin eine dedizierte GeForce-Grafik zum Einsatz kommt. Hier gibt es je nach Geldbeutel verschiedene Blackwell-Chips – angefangen bei der NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop über die GeForce RTX 5070 (Ti) Laptop bis hin zur GeForce RTX 5080 Laptop. Die setzen gegenüber dem Desktop jeweils eine Modellstufe darunter an und kombinieren diese mit leicht reduzierten Taktraten. 

In unserem Fall ist es eine NVIDIA GeForce RTX 5080 . Zur Verfügung stehen 7.680 ALUs, der Videospeicher umfasst 16 GB und bindet über ein 256-Bit-Interface an, setzt sich nun jedoch aus schnellen und effizienten GDDR7-Chips zusammen. Die TGP ist mit 175 W konfiguriert und entspricht somit der schnellsten Ausführung. Damit dürfte ein Spielen selbst in den höchsten Grafikeinstellungen problemlos möglich sein – vor allem mit den zusätzlichen Techniken wie DLSS4 oder Multi Frame Generation.

GPUz und CPUz des ASUS ROG NUC 15
GPUz und CPUz des ASUS ROG NUC 15

Zur weiteren technischen Ausstattung des Testgeräts gehören insgesamt 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher, die sich aus zwei Modulen mit jeweils 16 GB und 5.600 MHz zusammensetzen. Für das Betriebssystem und die Spielesammlung steht eine 2 TB fassende Crucial-SSD bereit, die im Test sequentielle Lese- und Schreibraten von 6.970,69 respektive 5.155,12 MB/s erreicht. Für die Stromversorgung zeigt sich ein externes Laptop-Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 330 W verantwortlich. 

Das alles bringt ASUS in einem stylischen Gaming-Gehäuse mit Abmessungen von 565 x 282,4 x 187,7 mm und einem Gesamtgewicht von 3,12 kg unter. Damit ist das System deutlich kompakter als ein klassisches Desktop-System, aber auch deutlich voluminöser als die meisten Mini-PCs, welche wir bislang auf dem Teststand hatten. 

Zu Redaktionsschluss musste man für die Konfiguration des ASUS ROG NUC 15 rund 2.800 Euro über den virtuellen Ladentresen schieben. Mit weniger Ausstattung startet die Serie bereits bei knapp unter 1.800 Euro.

Die Software-Ausstattung

Wie bei seinen aktuellen Gaming-Laptops setzt ASUS auch beim ROG NUC 15 auf die Armoury-Crate-Software als zentrale Anlaufstelle für alle wichtigen Einstellungen. Hier werden Angaben zum Prozessor, der Grafiklösung sowie zum Arbeitsspeicher gemacht. Ausgelesen werden können unter anderem die Auslastung, die jeweils anliegenden Taktraten sowie natürlich die Temperatur. Sogar einzelne Spannungen werden angezeigt. Auch Einfluss auf das Leistungsprofil kann genommen und die Lüftersteuerung angepasst werden. 

Natürlich wird auch das Aura-Sync-Beleuchtungssystem darüber konfiguriert. Möglich sind sämtliche Farben sowie verschiedene Effekte. Über das Update-Center lassen sich wichtige System-, Treiber- und Firmware-Updates mit nur wenigen Klicks einspielen und das System so auf den aktuellsten Stand bringen. Für fortgeschrittene Anwender, die das Maximum aus dem ROG NUC herausholen möchten, bietet das BIOS einige Overclocking- und Tuning-Funktionen an. 

Vorinstalliert hat ASUS bereits Windows 11 in der Home-Version, wobei auch eine Reihe von Demo-Versionen aufgespielt wurde. So findet sich auf dem Testgerät unter anderem eine zeitlich begrenzte Version für eine Sicherheitssoftware. Andere Hersteller liefern eine saubere Installation.

Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15Die Software des ASUS ROG NUC 15
Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG NUC 15 - Jean Canyon - RNUC15JNK9X28AA2, Core Ultra 9 275HX, 32GB RAM, 2TB SSD, GeForce RTX 5080, EU-Netzkabel
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 2.779,00 EUR
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
ASUS ROG NUC 15 - Jean Canyon - RNUC15JNK9X28AA2, Core Ultra 9 275HX, 32GB RAM, 2TB SSD, GeForce RTX 5080, EU-Netzkabel
Nicht lagernd 2.779,00 EUR
Nicht lagernd 2.825,00 EUR
Nicht lagernd 2.825,00 EUR
Nicht lagernd 2.877,31 EUR
Nicht lagernd 3.165,04 EUR
ASUS ROG NUC 15 im Test

Der ASUS ROG NUC 15 ist kein klassischer Mini-PC im Würfel-Format. Vielmehr setzt er auf einen vertikalen Aufbau, der über einen Standfuß sicher auf dem Schreibtisch aufgestellt werden kann. Dabei kommt das Gehäuse auf Abmessungen von 565 x 282,4 x 187,7 mm und bringt alle Komponenten außer das Netzteil somit in einem Volumen von rund drei Litern unter. 

Das Chassis ist komplett aus Kunststoff gefertigt und in einem mattschwarzen Farbton gehalten. Eines der beiden Seitenteile ist über eine Plexiglasscheibe transparent gehalten, um das seitlich sitzende ROG-Logo besser zur Geltung zu bringen. Dieses kann im Betrieb farbenfroh beleuchtet werden, genau wie das Logo auf der Stirnseite des Gehäuses. 

ASUS ROG NUC 15 im Test
ASUS ROG NUC 15 im Test

Was die Verarbeitung und Stabilität anbelangt, so gibt es wenig auszusetzen. Selbst auf stärkeren Druck hin gibt das Gehäuse an keiner Stelle nach, alle Spaltmaße sind sauber verarbeitet. Der Aluminium-Standfuß ist massiv und sorgt für einen sicheren Halt. Die Kühlung ist umfangreich, gleich mehrere Lüfter und zahlreiche Kupfer-Lamellen sollen für niedrige Temperaturen und ein angenehmes Betriebsgeräusch sorgen. Kein Wunder, warum es der ASUS ROG NUC 15 auf ein Kampfgewicht von 3,12 kg bringt und damit deutlich schwerer als so mancher Gaming-Laptop ist.

ASUS ROG NUC 15 im Test
ASUS ROG NUC 15 im Test

Während Front und Rückseite verschiedene Anschlüsse und Schnittstellen bereitstellen, sind an den Seiten zahlreiche Lüftungsschlitze für die Kühlung vorgesehen. Sie dienen aber auch der Optik, denn sie sind teilweise im ROG-Schriftzug gehalten und machen somit deutlich, welche Art Gerät man vor sich stehen hat. Auch der Deckel ist mit einer luftigen Meshabdeckung versehen.

ASUS ROG NUC 15 im Test

Die Vorderseite des ASUS ROG NUC 15 dient als eine Art I/O-Blende und stellt die wichtigsten Schnittstellen für den Alltag bereit. Dazu gehören zwei USB-3.2-Schnittstellen im klassischen USB-A-Format und eine moderne Typ-C-Schnittstelle mit identischer Konfiguration. Über die kombinierte 3,5-mm-Klinkenbuchse lässt sich ein Headset anschließen, ganz oben ist der Power-Knopf eingelassen. 

ASUS ROG NUC 15 im Test
ASUS ROG NUC 15 im Test

Der Großteil der Anschlüsse wird gewohnt über die Rückseite realisiert. Hier stellt das System jeweils zwei HDMI-2.1- und DisplayPort-2.1-Ausgänge bereit. Mittels Adapter und der Thunderbolt-4-Schnittstelle lassen sich so bis zu fünf 4K-Monitore gleichzeitig verbinden. Auf der anderen äußeren Seite gibt es vier zusätzliche USB-A-Schnittstellen mit 10 GBit/s und eine vollwertige Ethernet-Schnittstelle für bis zu 2,5 GBit/s. 

Drahtlos wird bereits per WiFi 7 und Bluetooth 5.4 kommuniziert, wobei hierfür ein Killer-E3100G-Chip zur Verfügung steht, der gleichzeitig den Spieletraffic im Netzwerk priorisiert verarbeitet. Ansonsten sind an der Rückseite noch der proprietäre Anschluss für das externe 330-W-Netzteil angebracht und ein Kensington-Lock eingelassen. Einen Kartenleser gibt es leider nicht.

Alle Ports sind auf der oberen Hälfte eingelassen, während die untere wieder einmal mehr für die Kühlung der Hardware verwendet wird. Hier zeigen sich bereits die massiven Aluminiumfinnen.

ASUS ROG NUC 15 im Test

Um das Gehäuse des ASUS ROG NUC 15 zu öffnen, muss zunächst der Standfuß abmontiert werden, was über drei Schrauben passiert. Nach dem Entfernen einer weiteren Rändelschraube an der Seite lassen sich die beiden Seitenteile wie bei einem klassischen Gehäuse aufschieben und abnehmen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn teilweise befinden sich dort Kabel, die mit dem Mainboard verbunden sind – beispielsweise für die Beleuchtung des seitlichen ROG-Logos. 

ASUS ROG NUC 15 im Test

Hat man das geschafft, erhält man schnell Zugriff auf den Speicher. Hierfür sind zwei SO-DIMM-Slots für DDR5-Arbeitsspeicher für maximal 96 GB und zwei M.2-2280-Steckplätze für SSDs vorgesehen. Wer Prozessor oder Grafikkarte tauschen möchte, kann dies nicht tun. Diese sind fest verlötet und nicht austauschbar. 

ASUS ROG NUC 15 im Test

Unsere Teststellung ist mit zwei Speichermodulen von SK Hynix bestückt, die jeweils 16 GB und somit in der Summe 32 GB RAM bereitstellen. Dabei sind sie mit 6.400 MHz vergleichsweise hoch getaktet und stellen so eine performante Speicherleistung sicher. 

ASUS ROG NUC 15 im Test

Die SSD ist mit einem Passiv-Kühler versehen, um selbst bei hohen Lasten eine angemessene Leistung ohne Performance-Abfall zu ermöglichen, was im Test einwandfrei funktionierte. Die Crucial-SSD stellt 2 TB Speicherplatz zur Verfügung und erreicht sequenzielle Lese- und Schreibraten von 6.870,69 respektive 5.155,12 GB/s. Damit sind das Betriebssystem, aber auch Spiele und Programme schnell geladen. Unterstützung für PCI Express 5.0 gibt es für einen der beiden Slots sogar ebenfalls. Ein zweites Laufwerk kann später einfach hinzugesteckt werden. 

ASUS ROG NUC 15 im Test
ASUS ROG NUC 15 im Test

Der Intel Core Ultra 9 275HX wird ganz klassisch über einen Radiallüfter aktiv gekühlt, wobei die Wärmeabfuhr zusätzlich über die Rückseite des Mainboards erfolgt, wo eine doppelte Dampfkammer unter einer Vielzahl von Aluminiumfinnen sitzt, um die Oberfläche zu vergrößern. Aber auch zwei weitere Radiallüfter sind dort untergebracht, die die Kühlung der Arrow-Lake-CPU unterstützen und die der NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop sicherstellen sollen. 

ASUS ROG NUC 15 im Test

Ausgelegt ist das Kühlsystem, um die Hardware mit den höchstmöglichen TDP- und TGP-Konfigurationen betreiben zu können. Für den Intel Core Ultra 9 275HX bedeutet das bis zu 165 W in der Spitze, für die NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop sogar 175 W. Diese Leistung erreichen die beiden Hauptkomponenten in der Praxis problemlos, wie wir im weiteren Verlauf dieses Testberichts noch sehen werden.

Cinebench R24

CPU - Multicore / Singlecore

in Punkten
Mehr ist besser

Cinebench R23

CPU - Multicore / Singlecore

in Punkten
Mehr ist besser

Cinebench R20

CPU - Multicore / Singlecore

in Punkten
Mehr ist besser

Cinebench R23 Loop

Multicore 10 Minuten

in Punkten
Mehr ist besser

7- Zip

32 MB

in GIPS
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate (Lesen/Schreiben)

in MB/s
Mehr ist besser

AIDA 64

Lese- und Schreibdurchsatz

in MB/s
Mehr ist besser

AIDA 64

Kopierdurchsatz

in MB/s
Mehr ist besser

AIDA 64

Latenz

in ns
Weniger ist besser

Temperaturen

Idle / Last

Grad Celsius
Weniger ist besser

Trotz der potenten und durchaus sehr hitzigen Hardware gibt es keinerlei Probleme bei der Kühlung des ASUS ROG NUC 15 – das Konzept geht voll auf. Der Intel Core Ultra 9 275HX erreicht bei Spitzenlasten Temperaturen von bis zu 89 °C, um sich dann bei Dauerlast und abgesenkten PL-Werten bei rund 76 °C einzupendeln. Die NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop ist die zweitwärmste Komponente und erreicht rund 74 °C. Dabei können beide Bauteile ihre maximale Leistung durchgehend abrufen. Die Arrow-Lake-CPU erreicht eine Package-Power von knapp 165 W und reguliert sich dann in zwei Schritten auf 95,3 und 62,6 W herunter. Mindestens 2,6 GHz liegen an. Die Blackwell-Grafik macht sich mit 173,2 W und einem Takt von 1.935 MHz ans Werk. Die SSD erreicht in diesem Szenario 41 °C, das Mainboard wird mit 60 °C etwas wärmer – je nachdem, wo ASUS diesen Sensor untergebracht hat. 

Im normalen Office-Betrieb, wenn Hardware und Kühlung weniger gefordert sind, sinken diese Werte deutlich. Dann agiert die CPU bei 53 °C, die GPU bei 45 °C und SSD und Mainboard erreichen 38 bzw. 48 °C. 

Leistungsaufnahme

Idle / Last

Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Idle / Last

Watt
Weniger ist besser

Bereits im normalen Windows-Betrieb genehmigt sich der ASUS ROG NUC 43,4 W und verbraucht damit deutlich mehr als ein klassischer Mini-PC, hat dafür deutlich mehr Leistung zu bieten. Im Spielebetrieb steigt der Energiehunger auf knapp über 250 W an, bei voller Last werden in der Spitze sogar 343,2 W erreicht. Damit ist das externe Netzteil ausreichend dimensioniert. 

Der Vergleich mit anderen Mini-PCs ist mit Blick auf die dedizierte Grafiklösung und die HX-CPU fast schon unfair. Einzig der ECS Liva P500 aus unserem letzten Test, welcher sich mit einer klassischen Desktop-CPU und PCI-Express-x16-Grafiklösung bestücken lässt, kann je nach Komponenten-Auswahl an solche Werte heranreichen. 

Lautstärke

Gesamtsystem

dB(A)
Weniger ist besser

Lautstärke

dB(A)
Weniger ist besser

Zwar bietet der ASUS ROG NUC 15 bei geringen Lasten einen passiven und damit völlig lautlosen Betriebsmodus an, in der Praxis schaltet sich die Kühlung aber fast durchgängig hinzu. Wirklich laut wird das System mit seinen drei Lüftern dann allerdings nicht. Mit 37,9 dB(A) arbeitet die Hardware in diesem Szenario flüsterleise und unterbietet sogar so manch klassischen Mini-PC mit deutlich schwächerer Hardware. 

Lastet man GPU und CPU voll aus, dreht auch die Kühlung richtig auf. In der Spitze werden dann bis zu 48,7 dB(A) erreicht, was deutlich hörbar ist und in etwa auf dem Niveau eines aktuellen Gaming-Laptops der High-End-Klasse liegt. Solche Geräte können aber auch gut und gerne mal die 50-dB(A)-Marke knacken. Immerhin: Wird nur gespielt und damit die Hardware nicht gänzlich an ihre Leistungsgrenze gezwungen, wird eine Geräuschkulisse von 45,2 dB(A) erreicht. Das ist kein schlechter Wert, vor allem mit aufgesetztem Headset stört die Kühlung nicht.

DaVinci Resolve Studio 19

AV1 in 4K Decoding

in Sekunden
Weniger ist besser

VeraCrypt

AES - 500MB

GB/s
Mehr ist besser

Geekbench 6

nt

in Punkten
Mehr ist besser

Geekbench 6

1t

in Punkten
Mehr ist besser

Procyon (AI Text Generation Llama 3.1)

Time to first Token (TTFT)

in ms
Weniger ist besser

Procyon (AI Text Generation Llama 3.1)

Output Token Speed (OTS)

in Tokens/s
Mehr ist besser

ON1 Resize AI 2023

Image-Upscaling auf 400 %

in ms
Weniger ist besser

Topaz Video AI 6

Benchmark, Artemis x1 Modell

in FPS
Mehr ist besser

3DMark

Speed Way

in Punkten
Mehr ist besser

3DMark

Steel Nomad

in Punkten
Mehr ist besser

3DMark

Steel Nomad Light

in Punkten
Mehr ist besser

3DMark

Time Spy

in Punkten
Mehr ist besser

3DMark

Time Spy Extreme

in Punkten
Mehr ist besser

Counter-Strike 2

1.920 x 1.080 Pixel (Sehr Hoch)

in FPS
Mehr ist besser

Counter-Strike 2

2.560 x 1.440 Pixel (Sehr Hoch)

in FPS
Mehr ist besser

Counter-Strike 2

3.840 x 2.160 Pixel (Sehr Hoch)

in FPS
Mehr ist besser

F1 24

1.920 x 1.080 Pixel (Hoch)

in FPS
Mehr ist besser

F1 24

2.560 x 1.440 Pixel (Hoch)

in FPS
Mehr ist besser

F1 24

3.840 x 2.160 Pixel (Hoch)

in FPS
Mehr ist besser

Frostpunk 2

1.920 x 1.080 Pixel (Ultrahoch, Upscaling: Qualität)

in FPS
Mehr ist besser

Frostpunk 2

2.560 x 1.440 Pixel (Ultrahoch, Upscaling: Qualität)

in FPS
Mehr ist besser

Frostpunk 2

3.840 x 2.160 Pixel (Ultrahoch, Upscaling: Qualität)

in FPS
Mehr ist besser

Indiana Jones und der große Kreis

1.920 x 1.080 Pixel (Hyper, Texturpool: Ultra)

in FPS
Mehr ist besser

Indiana Jones und der große Kreis

2.560 x 1.440 Pixel (Hyper, Texturpool: Ultra)

in FPS
Mehr ist besser

Indiana Jones und der große Kreis

3.840 x 2.160 Pixel (Hyper, Texturpool: Ultra)

in FPS
Mehr ist besser

Der ASUS ROG NUC 15 ist ein äußerst leistungsstarker Kompaktrechner, der seine eigentlichen Ambitionen bereits optisch zeigt. Das futuristische Design mit all seinen Ecken und Kanten, dem halbtransparenten Seitenteil, der auffälligen Kühlung und der farbenfrohen RGB-Beleuchtung soll klar Spieler ansprechen. Tatsächlich sorgen der Intel Core Ultra 9 275HX und vor allem die NVIDIA GeForce RX 5080 Laptop für eine hohe Gaming-Performance. Selbst anspruchsvolle Grafikkracher zaubert der Rechner ruckelfrei in den höchsten Einstellungen auf den Bildschirm und das teilweise sogar in hoher 4K-Auflösung. Und sollte es doch mal eng werden, gibt es die Beschleunigungs-Technologien rund um DLSS4 und Multi-Frame-Generation der Blackwell-Generation. 

ASUS setzt Laptop-Hardware ein, die teilweise der Desktop-Klasse entspricht. Während die Grafikkarte in etwa eine Modellnummer darunter einzuordnen ist, entspricht die HX-CPU technisch ihrem Desktop-Gegenstück. Schneller und üppiger Arbeitsspeicher mit 32 GB und 6.400 MHz sorgen für eine hohe Speicherleistung, die SSD bietet 2 TB und rund 5 bis 7 GB/s. Sollte es mal eng werden, lässt sich ein zweites Laufwerk hinzustecken, der RAM kann dank klassischer SO-DIMM-Module einfach ersetzt werden. Hierfür muss das Gehäuse allerdings geöffnet werden, was nicht einfach ist und eigentlich nur Profis zu empfehlen ist. 

Das Kühldesign schafft es, die Hardware stets ihre maximale Leistung abrufen zu lassen und agiert zumindest im Leerlauf ausgesprochen laufruhig. Unter Last können die insgesamt drei Lüfter jedoch deutlich aufdrehen und richtig laut werden. Insgesamt bleibt die Geräuschkulisse in etwa auf dem Niveau eines aktuellen Gaming-Laptops. Die Leistungsaufnahme liegt zwar im Bereich des zu Erwartenden und kratzt an der 350-W-Marke bei Spitzenlasten, könnte aber gerade im Leerlauf besser sein.

ASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im TestASUS ROG NUC 15 im Test

Die Anschlussvielfalt ist sehr gut. Bis zu fünf 4K-Displays lassen sich an den ASUS ROG NUC 15 anschließen, genau wie zahlreiche USB-Geräte. Thunderbolt 4 gibt es ebenso wie eine schnelle 2,5-GBit/s-Ethernet-Buchse und WiFi 7. Einzig einen Kartenleser dürften viele vermissen. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und mit rund 3 Litern äußerst kompakt für einen Gaming-Rechner dieser Klasse. 

Der ASUS ROG NUC 15 ist ein sehr guter Spielerechner mit einigen Vorzügen. Das hat jedoch seinen Preis: Über 2.800 Euro wollte ASUS zum Testzeitpunkt für unsere Konfiguration haben. Dafür bekommt man bereits ein ähnlich ausgestatteten Gaming-Laptop, der dann mit Display, Tastatur und Maus ein Komplettpaket darstellt. Die Serie startet mit abgespeckter Ausstattung aber auch bereits ab rund 1.800 Euro.

ASUS ROG NUC 15 RNUC15JNK9X28AA2

  • sehr hohe Arbeits- und Spieleleistung
  • kompaktes Gamer-Design
  • gute Anschluss-Vielfalt
  • gutes Temperatur-Verhalten
  • leise im Office-Betrieb

  • recht hoher Preis
  • recht laut unter last
  • schwer zu öffnen
  • kein SD-Kartenleser
  • hoher Idle-Verbrauch
Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG NUC 15 - Jean Canyon - RNUC15JNK9X28AA2, Core Ultra 9 275HX, 32GB RAM, 2TB SSD, GeForce RTX 5080, EU-Netzkabel
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 2.779,00 EUR
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
ASUS ROG NUC 15 - Jean Canyon - RNUC15JNK9X28AA2, Core Ultra 9 275HX, 32GB RAM, 2TB SSD, GeForce RTX 5080, EU-Netzkabel
Nicht lagernd 2.779,00 EUR
Nicht lagernd 2.825,00 EUR
Nicht lagernd 2.825,00 EUR
Nicht lagernd 2.877,31 EUR
Nicht lagernd 3.165,04 EUR